Ich liebe Zufallstreffer! Man sollte des Öfteren den Mut besitzen sich den größten Mist aus dem Regal zu greifen und einfach mal zu schauen was man erwischt. Mir ist es schon sehr oft passiert, dass ich 90 Minuten später einen neuen Lieblingsfilm in meiner Sammlung hatte. So war es auch bei:
Man sieht einen Sarg und einen absolut tolpatschigen, tja, ich nenn das mal Krematoriumsangestellten, der versucht die Verbrennung zu vollziehen, was sowas von abgrundtief in die Hose geht... Unglaublich. Wer sich an dieser Stelle schon nicht mit dem Humor in dem Film anfreunden kann, der sollte gleich wieder ausschalten. Denn diese Geschmacksgrenze wird beibehalten und auch oft noch unterschritten. Der Humor ist einer der schwärzesten, der mir in letzter Zeit untergekommen ist, aber ich mag sowas ;)
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| Michel und Louise |
Nun gut, der Film beginnt in einer industriellen Wäscherei mit vielen Arbeiterinnen. Der Vorarbeiter verteilt neue Kittel und ist absolut begeistert über diese Stofffetzen, welche aber nicht so ganz auf die Arbeiterinnen überspringt. Mit dem tollen neuen Geschenk bepackt gehen die Arbeiterinnen nach Hause. Am nächsten Morgen bei Arbeitsbeginn ist die Fabrik leer und der Vorarbeiter über alle Berge. Die ehemaligen Beschäftigten erhalten nur eine kleine Abfindung und beraten in einem Restaurant wie es weitergehen soll. Da hebt Louise den Finger:
"Das reicht für 'nen Profi - lasst uns den Boss abknallen!" Dieser Vorschlag stößt auf Zustimmung und der skurrile Feldzug von Louise und dem angeheuerten "Profi" Michel beginnt. Mehr möchte ich nun auch nicht verraten von dem Film, den muss man selbst sehen.
Wer über Monty Phyton, Dänische Delikatessen und ähnliche schwarzhumorige Werke der Filmgeschichte lachen konnte, ist hier absolut richtig! Man darf sich nur nicht von der billigen Produktion abschrecken lassen, der Film lebt von der Geschichte und dem Humor. Sehr empfehlenswert!
Der Film bekommt 09 von 10 Punkten

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